Schlagwort: Verlag

Wir haben was zu feiern!!

Dagmar Schadenberg und Andrea Krug und ihre neuesten Bücher

Nämlich: 25 Jahre Verlag Krug & Schadenberg!

25 Jahre lang machen wir bereits Bücher für Sie, in denen Lesben und ihre FreundInnen die Hauptrolle spielen: Erzählungen, Romane, Sachbücher. Diesen Geburtstag von Verlag Krug & Schadenberg feiern wir – wie könnte es anders sein – mit Autorinnen und Lesungen.

Am Sonntag, den 14. Oktober 2018, um 15 Uhr sind Dagmar Schadenberg und ich, Andrea Krug, zu Gast im Literaturcafé der Begine in Berlin-Schöneberg. Dort stellen wir Ihnen die aufregende Ava Lee vor, Protagonistin unserer neuen Romanreihe. Und lassen uns in einem Gespräch von Gertrud Lehnert – und gern auch von Ihnen – zu unseren künftigen Plänen, gegenwärtigen Herausforderungen und zu unserer Geschichte befragen.

Abgerundet wird dieser literarische Nachmittag von 3 Lesungen:

• Jette Löven: Der Sommer ihres Lebens und andere erotische Liebesgeschichten
• Ahima Beerlage: Lesbisch. Eine Liebe mit Geschichte
• Andrea Krug: Der schottische Bankier von Surabaya – Ein Ava-Lee-Roman von Ian Hamilton
Wir laden Sie herzlich ein, an diesem Nachmittag dabei zu sein!

Für alle Frauen, die gern selbst lesen und zwar digital, haben wir ein verlockendes E-Book-Angebot:  Bis zum 22.10. sind zahlreiche E-Books im Preis reduziert: Sie kosten nur 4,99 €. Eine prima Gelegenheit, das virtuelle Bücherregal für die kommenden langen Leseabende aufzufüllen.

Wir wünschen Ihnen einen genussvollen goldenen Herbst!

Spätsommerliche Grüße
Andrea Krug & Dagmar Schadenberg

Wir sind gerade mit Katzen unterwegs …

Nach dem Tiger-Cover bei Nisa Donnelly kommt hier nun »Engelchen« mit ›Mopsa Sternheim‹. Das ist die Katzen-Dame, die zwar von Lilli vor dem Erfrierungstod gerettet wurde, inzwischen aber Meta zu ihrem Menschen auserwählt hat. Nachzulesen in dem amüsanten kleinen Roman »Engelchen«, der eben als ebook erschienen ist.

Cover vom E-Book "Engelchen", ein Roman von Betty Kurtzweil

Cover vom E-Book „Engelchen“, ein Roman von Betty Kurtzweil

Worum es in »Engelchen« geht:

Meta Sellenthin, »groß und stattlich«, wie ihre Mutter sie zu nennen pflegte, ist Lillis »Engelchen«. Mit Lilli O’Leary lebt Meta nun schon seit drei Jahren zusammen. MIt Lilli und Mopsa Sternheim, der einst von Lilli vor dem Erfrieren erretteten eigenwilligen Katzen-Dame, die inzwischen jedoch Meta zu ihrem Menschen erkoren hat. Meta und Lilli lieben sich innig und mit stiller Leidenschaft. Beide beschäftigen sich viel und gern mit Literatur – Meta erforscht Leben und Werk der romantischen Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, und Lilli arbeitet als freie Lektorin. Beide genießen ihr Dasein. Bis eine frühere Geliebte Lillis wieder auftaucht. Und der Verlagslektor Friedrich Sägmüller, für den Lilli gelegentlich arbeitet, vor Lillis Augen tot umfällt … Ein hübsch skurriler kleiner Roman, finden wir. Trotz unserer Katzen-Allergie.

Und hier eine kleine Kostprobe:

Lilli seufzte und streichelte Metas Schultern. Als ihre Hände zu wandern anfingen, schob Meta sie weg. Sie wurde immer noch rot bei so etwas.
»Am hellen Tag!«, knurrte sie.
Lilli lächelte sie nur an. Das machte Meta völlig fertig. Sie konnte ihr nun mal nicht widerstehen, und Lilli dieses Biest, wusste das genau.
Lilli setzte sich in Trab, wusch sich, zog sich an, trank zwischendurch hastig von ihrem Tee, schminkte sich und inspizierte ihre Schuhe, die ziemlich hohe Absätze hatten und, da frisch vom Schuster, tadellos waren. Bevor sie ging, küsste sie Metas Halsgrube und murmelte: »Engelchen, du riechst wie frisches Brot.«
Meta wandte sich ab. »Schon gut. Und jetzt geh und verdiene die Butter drauf.«
Als die Wohnungstür zuklappte, stellte sich Meta vor den Flurspiegel, zog den Halsausschnitt ihres Pullovers nach vorn und roch hinein: »Sie hat recht!«
Meta lächelte stolz und ein bisschen verlegen. Lilli war so schön, dass Meta bis heute nicht verstand, warum Lilli sich ausgerechnet in sie verliebt hatte. Sie hätte jede haben können, diese Lilli mit den blauen Augen und den dunklen Haaren, mit dem schönen Mund und den langen Armen und Beinen, hinter der sie alle her waren, auch Männer. Lilli war fast so groß wie Meta, aber schmal, und anmutig. Und belesen. Sie sagte manchmal, lesen sei ihre »einzige Gegenwehr gegen dieses fade und formlose Leben.« Wenn Meta sie bei dieser Sentenz anblickte wie ein waidwundes Reh, lachte Lilli entzückt auf und sagte: »Engelchen, du fällst immer noch drauf rein. Da bist du wie ein Kind.«

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