Manuela Kuck

Die Rivalin

 10,00

Die Fortsetzung der Geschichte von Rieke und Paula, die in Hungrige Herzen ihren Anfang nahm …
Berlin, Sommer 2002. Paula hat es satt, Schokoriegel zu vermarkten, und wechselt den Job. Als sie sich um den Werbeetat eines Sportartikel-Herstellers bemüht, lernt sie Ariane Köster kennen, eine faszinierende Frau, die es gewohnt ist, den Ton anzugeben.
Rieke wiederum hat geschäftliche Probleme und muss neue Wege einschlagen. Paula unterstützt sie in beruflicher Hinsicht, doch privat fühlt Rieke sich häufig zurückgesetzt. Sie wünscht sich mehr Zweisamkeit und ist immer wieder enttäuscht, dass …

weiter

Roman 276 Seiten, gebunden,  10,00 ISBN: 978-3-930041-46-6 E-BOOK Kategorie: Schlüsselworte: ,

Product Description

»Ich habe mich in dich verliebt«, sagte ich nach einem endlos scheinenden Schweigen.
»Es geht nicht, Ariane. Wir haben eine tolle Nacht gehabt, mehr nicht. Versuch es bitte so zu sehen«, erklärte Paula und stand langsam auf. »Bevor noch mehr passiert, sollten wir versuchen …«
Ich sah zu ihr hoch. »Wir sind doch längst mittendrin, merkst du das denn nicht?«
Sie presste die Lippen zusammen. »Ich bin mit Rieke zusammen, verstehst du das denn nicht? Ich kann nicht einfach so tun, als gäbe es sie nicht.«
Ich stand auf. »Soso, du bist also mit Rieke zusammen, und was tust du dann hier mit mir? Und was war das in dieser Nacht? Ein Ausrutscher?«
»Kein Ausrutscher, nein, wirklich nicht, das kann man so nicht sagen, aber …«
»Bist du glücklich mit Rieke? Versteht ihr euch – auch im Bett?«
Das war die falsche Frage, aber es war zu spät. Paula ballte die Hände kurz zu Fäusten. »Das geht dich gar nichts an! Nichts, gar nichts!«
Ich lächelte. »Also, das ist wohl nicht so toll. Interessant!« Nun war es ja sowieso egal.
Paula machte zwei Schritte auf mich zu. »Du weißt nichts von uns, rein gar nichts. Es geht nicht um Sex. Ohne Rieke …« Sie bebte förmlich.
Ich hob die Hände. »Vergiss es. Ich will nicht über Rieke reden, über eure Beziehung und den ganzen Kram. Das ist in der Tat deine Sache oder besser: eure.«
»Richtig, und nun will ich nach Hause.«
»Wie du meinst.«
Es herrschte eisige Stille im Auto. Oder besser gesagt – hitzige. Am liebsten hätte ich sie geschüttelt. Und mich selbst auch …