Edith Forbes

Alma Rose!

 16,90

Ein kleiner Roman über das große Thema Liebe – schlicht bezaubernd! Pat führt ein beschauliches Leben in Kilgore, einem verschlafenen Farmerstädtchen irgendwo an der Interstate im Mittleren Westen. Gemeinsam mit ihrem Vater betreibt sie die örtliche Tankstelle mitsamt Gemischtwarenladen. Pats Alltag verläuft wenig ereignisreich. Bis eines Tages ein Truck vor der Tür hält, eine blondgelockte Frau in spitzen Cowboystiefeln hereinstürmt und lauthals eine Coke und Tampax verlangt: Alma Rose! Voller Überschwang und Abenteuerlust ist die Truckerin das genaue Gegenteil der scheuen Pat …

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Roman Aus dem amerikanischen Englisch von Maria Mill 320 Seiten, broschiert,  16,90 ISBN: 978-3-930041-33-6 E-BOOK Kategorien: , Schlüsselwort:

Product Description

»Entschuldigen Sie, aber wo haben Sie denn die Tampax?« erklang eine Stimme in meinem Rücken. Ich kniete neben mehreren offenen Kartons mit Cornflakes-Packungen. Es war Viertel nach acht, beinahe Ladenschluss. Ich füllte Regale auf, um mir diese normalerweise tote Zeit am Abend zu verkürzen.
Ich drehte mich um, um zu gucken, wer da mit mir sprach. Als erstes erblickte ich ein Paar raffiniert gearbeitete schwarze, sehr schmale und spitze Cowboystiefel. Schon von dem Anblick taten mir die Zehen weh. Ich hob den Blick, um zu sehen, wer zu den Stiefeln gehörte. Sie war schlank und hatte sehr blondes, lockiges Haar, das ihr auf die Schultern herabfiel. Sie wiederholte ihre Frage und fuhr, ehe ich antworten konnte, auch schon fort: »Der Laden bei der Fernfahrer-Raststätte hat keine Tampax vorrätig. Da werden sie wohl nicht oft verlangt. Sie hatten zwar siebenundzwanzig verschiedene Kondomsorten und ein ziemlich reichhaltiges Angebot an Deos und Rasierwasser, aber nur eine beschissene Sorte Tampons. Genau die, die ich nicht nehme. Plastikzeugs, das zwickt, wenn man’s reinschiebt. Ich bin ein bisschen eigen, wenn’s darum geht, was ich mir da reinstecke.«
Mehrere Fragen schossen mir durch den Kopf – etwa die, was man sich denn sonst noch alles da reinstecken könnte und wo sie wohl weniger eigen sein mochte. Da ich diese Fragen nicht stellen konnte und ich die Frage, mit der die ganze Unterhaltung begonnen hatte, schon längst vergessen hatte, blieb ich einfach auf den Knien und starrte sie an …