This website is powered by TYPO3 - inspiring people to share! TYPO3 is a free open source Content Management Framework initially created by Kasper Skaarhoj and licensed under GNU/GPL. TYPO3 is copyright of Kasper Skaarhoj. Extensions are copyright of their respective owners. Information and contribution at http://typo3.com/ and http://typo3.org/ Camille im Oktober

Mireille Best

Camille im Oktober

Roman | Aus dem Französischen von Claudia Kalscheuer
216 Seiten, gebunden, ISBN , 10.00 €

Lesbische Liebesgeschichte, Coming-out-Roman, sozialkritische Milieustudie –
und das Ganze herrlich lakonisch-ironisch erzählt.

Mireille Best erzählt die Geschichte von Camille, die mit ihren Geschwistern Ariane und Abel in einer französischen Kleinstadt aufwächst. Die bescheidenen Verhältnisse bieten kaum Perspektiven. Vor allem den Frauen nicht. Ariane, die als junges Mädchen recht gewitzt ist, tappt prompt in die Weiblichkeitsfalle: Sie wird mit fünfzehn schwanger. Camille hingegen gilt als die Intellektuelle in der Familie, die ihre Umgebung mit distanziertem wissendem Blick beobachtet. Camille liebt Bücher. Und Clara, die Frau des Zahnarztes.

Erzählt wird in unvergleichlicher Best-Manier: mal kühl sezierend, mal witzig-sarkastisch, mit Bildern, die Blickwinkel verrücken, und doch stets mit großer Empathie und Sympathie für alle Figuren.

Leserinnen meinen:

»Thema des Romans ist nur vordergründig die Kindheit. Mit unbarmherziger Genauigkeit, jedoch niemals bösartig, in poetischen Bildern und mit lakonischem Witz schildert Mireille Best Menschen und ihre Beziehungen in einer kleinen Welt der materiellen Sorgen und der intellektuellen Enge, der kleinen und großen Kompromisse und des täglichen Kampfes ums Überleben, aber auch der Zuneigung und der Solidarität.«
Gertrud Lehnert, Virginia

»Mireille Bests sehr lesenswerter Roman gewinnt vor allem dem scheinbar abgedroschenen Thema Coming-out neue Facetten ab – gerade durch die ständige genaue soziale Verortung jenseits aller Sozialromantik.«
Gudrun Hauer, WeiberDiwan

»Fast schwebend« leicht sei diese Geschichte erzählt, schreibt die Rezensentin bewundernd, dennoch hinterlasse sie »tiefe Spuren und im besten Sinne gemischte Gefühle.«
Gerda Wurzenberger, Neue Zürcher Zeitung, zit. n. perlentaucher.de

»Ein Buch, das Lust auf mehr von dieser großartigen Autorin macht!«
Barbara Speer, Lesbenring-Info

Zum Weiterlesen empfehlen wir:

Mireille Best: Es gibt keine Menschen im Paradies – ein poetischer Roman über die Liebe und andere hochkomplizierte Beziehungen.


zurück zur Übersicht